Über mich Angebote Alchemie Wirkungen Referenzen & Links
Startseite Alchemie

Alchemie


Forschung Astrologie

Kontakt Impressum

"Kraft, Wille und Wissen kommen dem Geist zu.
Das Leben ist die Konsequenz seiner Wirksamkeit.
Bewegung, Entwicklung und Fortschritt sind deren
Resultate. Und da alles von ihm herrührt, alles durch
ihn entsteht und ans Licht kommt, ist es naheliegend
und glaubhaft, dass schließlich alles notwendigerweise
zu ihm zurückkehren muss. Es genügt also, seine
Äußerungen in der schweren Materie gut zu beobachten,
die Gesetze, denen er zu gehorchen scheint, gut zu
studieren, seine Richtlinien zu kennen, um eine
gewisse Vorstellung von den ersten Dingen und
Gesetzen des Universums zu erhalten."
Fulcanelli


Was Sie möglicherweise immer schon über Alchemie wissen wollten

(in English below)

Alchemie sucht das Leben zu verstehen. Die Materie wird als belebt und als Einheit mit dem Geist erlebt. Alchemisten fühlen sich in ihrem Denken nicht gebunden an das Dogma des chemischen Periodensystems der Elemente. Was nicht bedeutet, dies nicht als ein vernünftiges Ordnungssystem anzuerkennen. Jedoch liegt hier nicht die ganze Wahrheit über die Stoffe und ihre Natur. Vielmehr erscheint die Vorstellung von Verwandlung und Transmutation als eine wichtige Voraussetzung und als Grundtatsache des Lebens. Kein lebendiger Prozess, sei es beim Wachsen oder einer Heilung vollzieht sich ohne Stoffumwandlung bzw. echte Transmutation. Das ist so bei den Pflanzen wie auch beim Menschen. Der Ursprung aller lebenden Körper ist das geistige Licht, die schöpferische Erstgeburt des Geistes.

Es gibt zwei Bereiche, mit denen sich Alchemisten oder Spagyriker befassen: Der erste Bereich ist die eigentliche philosophische Alchemie. Sie ist und bleibt ein Mysterium, etwas Mystisches, das letztendlich nur durch Gnade erfahren werden kann. Der zweite Bereich leitet sich zwar aus dem ersten ab, ist aber praktischer, zumindest leichter gebräuchlich, für das tägliche Leben und dient der Heilung und der therapeutischen Arbeit. Hier wird Spagyrik angewendet. Dies ist eine Arbeitsmethode, die jeder lernen kann. Sie basiert auf gewissen Grunderkennt-nissen, die die Alchemisten über die Natur gewonnen haben.

Die drei Grund-Prinzipien der Alchemie
Die drei alchemistischen oder auch philosophischen Prinzipien bilden das philosophische Grundgerüst der Alchemie. Sie werden genannt:
Salz, Schwefel und Quecksilber oder Sal, Sulfur und Merkur und vergleichbar Körper, Seele und Geist.
Alles, was im Kosmos existiert, besteht aus diesen drei Prinzipien, die man sich als geistige Ur-Substanzen oder Ur-Kräfte vorstellen kann. Nur durch
die unterschiedliche Mischung und Zusammensetzung dieser Drei unterscheiden sich alle Dinge auf der Welt voneinander. Und in der Smaragdtafel des Hermes Trismegistos heißt es: Alles ist aus dem Einen durch Abwandlung entstanden Dies ist eine Grund-Annahme und die Basis der Alchemie.
Ihre wichtigste Arbeitsmethode, die Trennung, Reinigung und Zusammenfügung der Prinzipien, von Substanzen, die sogenannte Spagyrik, ist überall in der Natur, im Menschen und auch im Handwerk anzutreffen. Dort also, wo es um die Erschaffung realer und materieller Werte des Lebens geht. Substanzen werden in ihre Ur-Bestandteile und Ur-Substanzen zerlegt bzw. ihnen angenähert, wodurch sie sich mit den Kräften und Ideen, die zu ihrer Erschaffung führten, aufs Neue verbinden und so in ihre ursprüngliche Kraft kommen.

Die Alchemie ist eine vollkommen materielle Wissenschaft, weil sie das Geistige und das Materielle nicht voneinander getrennt sieht.

Hier ist die Bedeutung der Spagyrik für die Heilkunde zu betonen, weil man mit ihrer Hilfe die Heilkräfte der Natur besonders intensiv und ganzheitlich konzentrieren kann. Durch die spagyrische Bearbeitung werden die belastenden und giftigen Anteile soweit abgetrennt und heraus gereinigt, dass die Heilwirkung rein übrig bleibt und optimal frei wirken kann.

Spagyrik ist das Herz der Alchemie

Die Spagyrik ist das eigentliche Handwerk, die Kunst und das Herz der Alchemie, auch Scheidekunst genannt. Das Wort Spagyrik kommt aus dem griechischen „spao“ und „ageiro“, was „trennen“ und „verbinden“ bedeutet .Es entspricht in etwa dem lateinischen „solve et coagula“ - „löse und verbinde“. Dies ist das Wesen des Merkurprinzips.

In der Spagyrik geht es um das Herauslösen und die reine Darstellung der drei philosophischen Prinzipien oder auch der Elemente durch das Herausreinigen entsprechender Substanzen. Diese Prinzipien werden alsdann in der einen oder anderen Weise wieder miteinander verbunden. So entsteht dasselbe Wesen auf einer höheren Ebene. Körper, Seele und Geist werden durch die Reinigung geläutert und erhöht und treten somit auch in Beziehung zu den höchsten und reinsten Kräften, aus denen sie letztlich entstanden sind.

Durch die Trennung, die Separation, wird auch eine Individuation bewirkt und damit eine, wie auch immer geartete, Selbstwahrnehmung des bearbeiteten Natur-Wesens. Indem die getrennten bewussten oder vielleicht auch nur wahrnehmungsfähiger gemachten Einzelprinzipien wieder vereint werden, treten sie sich neuerlich wie zwei fremde Dinge gegenüber, obwohl sie eins sind und aus einem Ursprung stammen. Dies bewirkt Selbstwahrnehmung, und ist eine Voraussetzung für jede Form von Selbstbewusstsein und Intelligenz.

Derart spagyrisch aufbereitete und wiedervereinigte Substanzen werden von den Alchemisten daher als belebte und bewusste Wesen angesehen und erlebt.

Sie bewirken Heilung durch eine intelligente, selbstregulierende Kraft, nicht durch Inkrafttreten einer eingleisig chemisch-physikalischen Zwangsursache. Der Alchemist hat das Naturwesen ein Stück weit aus seiner materiellen Gebundenheit heraus erlöst. Dafür dankt es ihm mit seiner besonderen Heilwirkung.

Kleine Signaturenlegre der Metalle


Metalle - die Trümpfe der Medizin!


Metalle sind übergeordnete, kosmische „Lebens-Konzentrate“. Genau genommen konzentrieren sie die Lebenskräfte des Sonnensystems. Die Eingliederung von Mineralstoffen, pflanzlichen Substanzen, Vitaminen, Enzymen oder auch entgiftende Stoffe im Menschen unterliegen alle der regulierenden Wirkung der Organe. Diese werden von den heilenden und nährenden Planetenkräften reguliert und dieser Prozess wiederum kann über spagyrische Metalltinkturen neu in Gang gesetzt werden. Schon das tägliche Leben zeigt die zentrale Bedeutung der Metalle. Wichtig wie für das praktische Leben , sind sie auch für den ganzen Menschen als Körper, Seele und Geist.

Eisen ist der Grundstoff des Maschinenbaus und als Stahl auch für das moderne Bauwesen. Seitdem man Eisen bearbeiten kann, werden mit seiner Hilfe die wichtigsten Werkzeuge, Waffen und Jagdinstrumente hergestellt. (Analogie: Energie, Arbeit, Kampf; der Krieger)

Kupfer gab dem Menschen, bevor er Eisen bearbeiten konnte, die Fähigkeit auf jede erdenkliche Weise zu kochen; jedenfalls viel besser als mit Hilfe von Tongefäßen und, preiswert, Schmuck zu machen. Heute bildet Kupfer vor allem die Basis der Elektrotechnik. (Analogie: Nahrung, Stoffwechsel, Versorgung, Gefäß für Wertvolles und Schönes, Bequemlichkeit, Genuss, LiebhaberIn)

Gold
war das erste für den Menschen bearbeitbare Metall und ist seither als Schmuck und Symbol für Macht, Reichtum und Schönheit nicht wegdenkbar. (Analogie: Reichtum, Macht, Schönheit und Gesundheit; König sein)

Silber
erlangte außer als Schmuck und für edle Gefäße,
besondere Bedeutung als Essensbesteck, bevor andere, billigere Materialien es ersetzten. Besonders zur Herstellung von Spiegeln ist Silber wichtig. (Analogie: Essen, Regenera-
tion, Reproduktion, Reflexion, Klärung; Mutter,die Fee)

Blei
hat eine wichtige Schutzfunktion und dient der Einhüllung strahlender oder giftiger Substanzen. Substanzen wie z.B. Schwefelsäure werden in Bleibehältern bearbeitet und verwahrt. Auch zum Abdichten von Dächern wurde Blei benutzt. (Analogie: Schutz, auch gegen Strahlung, Hülle, Abgrenzung, Abdichtung)

Quecksilber
, das heute wegen seiner Giftigkeit teilweise zu Unrecht in Verruf geraten ist, war lange ein großes Mittel in der Medizin. Bis heute hat es einen Platz in der Zahnmedizin behalten. In Indien kennt man immer noch Prozesse, ihm seine „giftige Feuchtigkeit“ zu nehmen, es zu verschließen und fest zu machen. Sein bevorzugter Einsatzbereich war die Medizin, aber auch die Goldschmiede haben es gebraucht und nicht zuletzt der Bergbau. (Analogie: Gift und Heilung, Entgiftung, Mund, Kommunikation, Erde und Gold durchdringend, lösend, verbindend; Narr und Heiler)

Zinn ist heute wenig in unserem Bewusstsein. Man kennt es von den Zinnbechern oder den Zinnfiguren. Vor allem aber wird Zinn in Verbindung mit Kupfer als Bronze noch zum Gießen von Kirchenglocken verwendet. (Analogie: Form, Gefäß, Gestalten, Bewusstsein und „Sakrales“; der Schöpfer)

Folgendes ist die klassische Zuordnung:
Gold, Silber , Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei.
Metalle entsprechen, auch als Heilmittel:
Herz, Gehirn, Lunge, Niere, Galle, Leber und Milz.
Und in den Metallen kommen die heilenden Planeten-Kräfte zum Ausdruck:
Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn

in English


"Power, will and knowledge are from the spirit.
Life is the consequence of its effect.
Movement, development and progress are their
results. And since everything derives from it, and
arises and comes to light from it, it is obvious
to believe, that everything must necessarily return
to him. It suffices therefore, to observe well
his expression in the heavy matter, to study well
the laws it seems to obey, to know its rules,
to get a certain idea of the first things and laws of the
universe."
Fulcanelli

What you may have always wanted to know about alchemy?

Alchemy seeks to understand life. The matter is animated and experienced as a unity with the Spirit. Alchemists feel in their thinking not bound by the dogma of the chemical periodic table of elements. What does not mean, not to recognize this as a rational system of order. However, this is not the whole truth about the substances and their nature. Rather, the idea of transformation and transmutation appears as an important condition for and the basic fact of life. No living process, whether during growth or in healing, is without
transformation and real transmutation. It is like this in plants and human beeings. The origin of all living body is the spiritual light, the creative first-born of the Spirit.

There are two areas dealt with by alchemists or Spagyrik: The first is the real philosophical alchemy. It remains a mystery that may ultimately be experienced only by grace. The second area is derived from the first decrease, but more easy in daily life to understand and serve the healing and therapeutic work. Here Spagyrik is applied. This is a working method that can be learned by everyone. It is based on certain fundamental insights that have won the alchemists about nature. For example:

The three basic principles of alchemy, the three alchemical or philosophical principles form the philosophical backbone of alchemy. They are: salt, sulfur and mercury or Sal, Sulphur and Mercury, and comparable to body, mind and spirit. Everything in the universe which exists is composed of these three principles that are spiritual substances, or you imagine as great-great-forces. Only by the different mixing and composition of these three things are all different from each other in the world. And the Emerald Tablet of Hermes Trismegistos states: Everything is created from the one by modifying. This ist the basic idea in alchemy.

Alchemy is a completely materiel science, because spiritual and the material is not looked to be separated from each other.

Their main method of work, separation, purification and combination of the principles of substances, is known as Spagyrik. It is found everywhere in nature, in humans and also in the craft. That means erverywhere, where it is about the creation of real and material values of life. Substances are broken down into its original components and original substances or those approached. Thus they combine new with the character or idea, that led to their creation and brings them to their original power. Here the importance of Spagyrik in medicine is to emphasize, because with their aid it is possible, to concentrate the healing powers of nature very intense and holistic.

By processing stressful or toxic components by spagyrik they are removed far and cleaned out, that the healing effect is purely left, and can have an optimal and free effect.

The Spagyrik is the actual craft, art and the heart of alchemy, also known as separation art. The word Spagyrik comes from the Greek "spao" and "ageiro" what means "separate" and "connect", similar to the Latin "solve et coagula" - "release and connection." This is the essence of the Mercury principle.

Spagyrik is about the extraction, resolving and the pure representation of the three philosophical principles or of the elements by cleaning certain substances which belong to each of them. Then these principles are reconnected in one way or another. So the same being forms at a higher level. Body, mind and spirit are cleansed by the cleaning and increases and are thus also related to the highest and purest forces of which they are ultimately formed.

By separation also individuation is caused and therefore, of whatever kind, self-perception of the processed natural being. By the separate conscious or perhaps just made conscious individual principles are reunited, they shall come over, once again as two strange things, even though they are one and come from a source. This results in self-perception, and is a prerequisite for any form of self-awareness and intelligence.

Such spagyric treated and reunited substances animated by the alchemists and therefore regarded and experienced as conscious beings.

In this way healing works through an intelligent, self-regulating power, not by a single-track entry into force of chemical and physical reaction. The Alchemist frees out the creatures of nature to a certain extent from its material bondage. It thanks him with his special healing effect.


Metals - trumps in medicine!


Metals are higher-level, cosmic "life-concentrates". In fact, they concentrate the vital forces of the solar system. The inclusion of minerals, herbal substances, vitamins, enzymes or detoxifying substances in humans are all subject to the regulating effect of the organs. These are regulated by the healing and nurturing forces of rhe planets and this process can be set again in motion with spagyric tinctures of metal. Even the daily life demonstrates the central importance of the metals. Important as for practical life, they are also for the whole person as body, mind and spirit.

Iron is the raw material of mechanical engineering and steel as well as for the modern construction industry. Since we can process iron, the most important tools, weapons and hunting tools are produced with its help. (Analogy: energy, work, fight, the Warrior)

Copper man gave the possibility and ability to cook in every possible way, before he could work iiron, much better than cheap of pottery and, to make jewelry. Today copper is especially the base of electrical engineering. (Analogy: food, metabolism, supply vessel for precious and beautiful, convenience, enjoyment, lover)

Gold was the first workable metal for humans and has been part of everyday jewelry and is a symbol of power, wealth and beauty. (Analogy: wealth, power, beauty and health; to be a king or a queen)

Silver gained except as jewelry and precious vessels, special importance as food utensils before other, cheaper materials replaced it. Particularly for the manufacture of mirrors, silver is important. (Analogy: food, regeneration, reproduction, reflection, clarification, Mother of the Fairies)

Lead has an important protective function and is the enveloping diffuse or toxic substances. Substances such as for example Sulfuric acid are processed in lead containers and stored. Also for sealing roofs, lead was used. (Analogy: protection against radiation, envelope, differentiation, sealing)

Mercury, which is today because of its toxicity in part been unjustly discredited, was long a great means in medicine. To date, it has retained a place in dentistry. In India, still known processes, deprive him of his "toxic moisture" to close it and make it fixed. His favorite area was the use of medicine, but also the goldsmiths have used it and not least the mining industry. (Analogy: toxic and healing, detoxification, oral, communication, earth and gold piercing, detaching, connecting, fool, and healer)

Tin is not much in our consciousness. You know it from the tin cups or tin figures. Above all, tin combined with copper or bronze is used by church bells. (Analogy: form, vessel forms, awareness and "Sacred", the Creator)

The following is the classic assignment:

gold, silver, mercury, copper, iron, tin and lead.
Metals meet as a remedy:
Heart, brain, lung, kidney, gall bladder, liver and spleen.
And in metals works the healing forces of the planets:
Sun, Moon, Mercury, Venus, Mars, Jupiter, Saturn.



Die Planetenweine
wurden aus dem Programm genommen
und
durch die Planetenwässer ersetzt.
Das, was hier über die Metalle und Planeten
gesagt wird, gilt jedoch in gleicher Weise für
die Wässer, weshalb der Text vorerst auf der
Seite bleibt.

Die sieben spagyrischen Planetenweine

und die sieben heilenden Planetenkräfte

Die sieben Planetenweine führen zu einer deutlicheren und ganzheitlichen Wahrnehmung unserer kosmischen und irdischen Umwelt und lassen uns besser in diesem Feld mitschwingen. Das fördert die Gesundheit von Körper, Seele und Geist vom Universum aus.

Ein anderer Blickwinkel könnte Ihr Lebensgefühl erneuern. Was fühlen Sie bei der Vorstellung, im Kosmos zu sein? Sie sind es ja schon. Schauen Sie von oben auf die Erde „herunter“. Oder „herauf“, was sich gleich bleibt. Und: Schauen Sie auf sich selbst!

Machen Sie sich bewusst, in einem kosmischen Kraftfeld zu sein, das durch die Umlaufbahn eines Planeten beschrieben wird. Was ist das für ein „Feld“? Ständig befinden wir uns in solchen Feldern. Die wichtigsten sind sieben sich durchdringende Energie-Felder, die man sich auch als sieben Farbenergien vorstellen kann, denen wir auf der Erde permanent ausgesetzt sind. Innerhalb dieses Umfeldes bilden wir unseren eigenes persönliches Energiefeld.

Gehen Sie zu den äußeren, für uns mit dem Auge sichtbaren, Planeten Saturn und Jupiter. Saturn, der äußerste, bewegt sich in ca. 30 Jahren um die Sonne, Jupiter, der größte, in 12 Jahren. Welche Dynamik drücken sie aus? Stellen Sie sich vor, ein Jahr hier dauert 12 oder 30 Jahre! Ein Gefühl von Behäbigkeit und Schwere, aber auch von Würde und Ewigkeit überkommt einen da. Eine andere Zeitdimension zeigt sich hier.

Gehen wir näher an die Erde heran zum Mars, dessen Jahr nur noch etwa doppelt so lange dauert wie das irdische. Da strahlt auch noch Ruhe, aber auch Kraft zu uns herüber. Weiter im Inneren, zwischen Erde und Sonne, sind die heißen und schnellen Planeten Venus und Merkur. Venus geht in etwa 8 Monaten um die Sonne und Merkur sogar viermal in einem Jahr. Da gibt es Temperament, Rhythmus, Veränderung, Beweglichkeit.

Und natürlich nicht zu vergessen der Mond! Der treue wohltuende Begleiter unserer Erde. Welche Energie strahlt der Mond für Sie aus?

Und schließlich die Sonne. Unser Zentralgestirn, unsere Mitte. Paracelsus bezeichnete die Sonne als einen Schatten Gottes und das Gold als einen Schatten der Sonne. Nach Rudolf Steiner beinhaltet die Sonne viel mehr als unsere heutigen Forscher glauben. Die Sonne, sagt er, sei die Konzentration aller kosmischen Lichtreflexionen. Es gibt Forscher, die behaupten, dass, wenn es gelingen könnte durch die Sonnenoberfläche zu gelangen, sich dahinter ein Raum einer andere Dimension eröffnet, so dass man sich in einer Art unendlicher Sphäre befindet.





Über den Zusammenhang von Planeten, Metallen und Organen:

Folgendes ist die klassische, uralte Zuordnung in der entsprechenden Reihenfolge:
Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei.
Sie entsprechen und sind Heilmittel für:
Herz, Gehirn, Lunge, Niere, Galle, Leber und Milz.
Und in den Metallen kommen die heilenden Planeten-Kräfte zum Ausdruck von:
Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn
Die Planetenweine
werden energetisiert mit Metall- und Mineraltinkturen, die die Planetenkräfte repräsentieren. Die Weine sind Qualitätsweine von Biowinzer Allacher (www.winzerhof-allacher.at), deren Geschmack und Charakter zu den Planeten ausgewählt wurde. Durch die Metalle und Mineralien bekommen Sie einen Zugang zu den Energien von Sonne und Planeten.

Mit Hilfe spagyrischer Prozesse werden die Mineralien aufgeschlossen und ihre Tinktur gewonnen. Metalle haben die Eigenschaft, unmittelbar die Energie bestimmter Planeten zu vermitteln, weil sie ein Ausdruck vom gleichen Wesen sind. Edelsteine verbinden uns mehr mit der Welt der Fixsterne, besonders der Tierkreiszeichen.

Die Spagyrik ist eine aus alchemistischem Wissen stammende Arbeitsmethode der Aufschließung von Heilsubstanzen (siehe unten). Darauf basieren die Planetenweine. Wir möchten sie Ihnen in dieser besonderen Zeit vielfältiger Umwälzungen an die Hand geben. Wir haben uns bewusst auf die sieben klassischen Planeten des Sonnensystems beschränkt. Denn sie sind es, die die zentralen Kräfte der menschlichen Persönlichkeit ansprechen.

Lassen Sie sich überraschen von der Energie der sieben heilenden Planeten und ein auf das Abenteuer „Kosmos“ bzw. darauf, was es mit Ihnen ganz persönlich macht, indem Sie der feinen Energie in Ihrem Körper nachspüren.





Auswahl und optimaler Genuss

Die Planetenweine können Sie nach einem Thema aussuchen, das gerade besonders gut zu Ihnen passt und jeweils zu den Malzeiten ein kleines Gläschen trinken, z.B. in einem Likörgläschen zu den Mahlzeiten.

Wenn Ihnen eine Reinigung von irgendeinem Ballast, welcher Art auch immer, wichtig ist, schwenken Sie es einmal oder mehrmals links herum. Steht für Sie aber eher die Zufuhr von Energie im Vordergrund, schwenken Sie es rechts herum.

Oder Sie führen eine spagyrisch-energetische Siebenwochenkur durch. Dazu nehmen Sie an jedem Wochentag den dazu passenden Planetenwein. Dies ermöglicht Ihnen, sich in die Sie umgebende kosmische Harmonie ganz besonders intensiv einzuschwingen. So können Sie Ihre Sensitivität und Klarheit gegenüber den Veränderungen unserer Zeit erhöhen und gleichzeitig sehr allgemein Ihre Gesundheit und Kraft stärken, um Ihren Weg hier und jetzt besser zu gehen.


Gesundheitliche Wirkungen dürfen nach
EU-Verodnungen nicht mehr benannt werden.


Hauptsächlich sollen die Weine Ihnen einen besonderen Genuss bereiten. Aber die hier vorliegenden kosmischen Grundenergien aktivieren auch alle Ressourcen von Körper, Seele und Geist. Erfahrungen und Rückmeldungen aus 12 Jahren werden beschrieben in dem Buch: „Die alchemistische Energie der Metalle“

Im alchemistischen Weltbild ist der Mensch das kleine Abbild des Universums, der sogenannte Mikrokosmos. Und so wie die physischen Planeten eine Sphäre umkreisen, deren Energie sie anzeigen, ist es auch mit den menschlichen Organen. Auch sie sind nur der physische Ausdruck eines Prozesses, der im ganzen Menschen wirksam ist. Die sieben klassischen Organe bewirken so das ganze Leben des Menschen. Paracelsus sagt, dass der Mensch in seiner Ganzheit aus sieben Lebewesen besteht. Das ist die Kraft der Organe, der Metalle, der Planeten, die alle Ausdruck derselben wesenhaften Ur-Energie sind. Daher kann man das eine für das andere nehmen. Eine harmonische Verbindung mit den Planetenkräften bewirkt ein harmonisches Funktionieren der Organe und auch eine harmonische Eingliederung von Körper, Seele und Geist.





Eine kleine Signaturen-Lehre der Metalle

Metalle
sind übergeordnete, kosmische „Lebens-Konzentrate“. Genau genommen konzentrieren sie die Lebenskräfte des Sonnensystems, die ihren kosmischen Ausdruck in den Planeten und den mikrokosmischen Ausdruck in den menschlichen Organen haben. Mineralstoffe, pflanzlichen Substanzen, Vitaminen, Enzymen oder auch entgiftende Stoffe im Menschen unterliegen alle der regulierenden Wirkung der Organe. Diese wiederum werden von den heilenden und nährenden Planetenkräften reguliert und dieser Prozess kann vor allem über die Metalle gesteuert werden. Daher galten die spagyrisch aufgeschlossenen Metalle immer als die stärksten Heilmittel.
Schon das tägliche Leben zeigt die zentrale Bedeutung der Metalle.

Eisen ist der Grundstoff des Maschinenbaus und als Stahl auch für das moderne Bauwesen. Seitdem man Eisen bearbeiten kann, werden mit seiner Hilfe die wichtigsten Werkzeuge, Waffen und Jagdinstrumente hergestellt. (Analogie: Energie, Arbeit, Kampf; der Krieger)

Kupfer gab dem Menschen, bevor er Eisen bearbeiten konnte, die Fähigkeit auf jede erdenkliche Weise zu kochen und preiswerten Schmuck zu machen. Heute bildet Kupfer vor allem die Basis der Elektrotechnik und der kollektiven Energieversorgung. (Analogie: Nahrung, Stoffwechsel, Versorgung, Gefäß für Wertvolles und Schönes, Glanz, Bequemlichkeit, Genuss, LiebhaberIn)

Gold
war das erste für den Menschen bearbeitbare Metall und ist seither als Schmuck und Symbol für Macht, Reichtum und Schönheit nicht wegdenkbar. (Analogie: Reichtum, Macht, Schönheit und Gesundheit; König)

Silber
erlangte außer als Schmuck und für edle Gefäße, besondere Bedeutung als Essensbesteck, bevor andere, billigere Materialien es ersetzten. Besonders zur Herstellung von Spiegeln ist Silber wichtig. (Analogie: Essen, Regeneration, Reproduktion, Reflexion, Klärung; die Mutter, die Fee, das Weibliche)

Blei
hat eine wichtige Schutzfunktion und dient der Einhüllung strahlender oder giftiger Substanzen. Schwefelsäure wird z.B. in Bleibehältern bearbeitet und verwahrt. Auch zum Abdichten von Dächern wurde Blei benutzt. (Analogie: Schutz, auch gegen Strahlung, Hülle, Abgrenzung, Abdichtung, Form)

Quecksilber
ist heute wegen seiner Giftigkeit teilweise zu Unrecht in Verruf geraten. Es war lange ein großes Mittel in der Medizin. Bis heute hat es einen Platz in der Zahnmedizin behalten. In Indien kennt man immer noch Prozesse, ihm seine „giftige Feuchtigkeit“ zu nehmen, es zu verschließen und fest zu machen. Bei richtiger Präparierung ist es ein Mittel bei schwersten Erkrankungen. Sein bevorzugter Einsatzbereich war die Medizin, aber auch die Goldschmiede haben es gebraucht und nicht zuletzt der Bergbau. Der heutige Einsatz ist sicher oft mehr als fragwürdig. Nach eigener Forschung erscheint es möglich, dass Quecksilber eine besonders intelligente Substanz ist, die auch auf nicht chemische Weise, wie zB Information, reagiert und auch auf negative Gedanken wie Angst ua in Resonanz geht. (Analogie: Gift und Heilung, Entgiftung, Mund, Kommunikation, Erde und Gold durchdringend, lösend, verbindend; Narr, Heiler, Ratgeber)

Zinn ist heute wenig in unserem Bewusstsein. Man kennt es von den Zinnbechern oder den Zinnfiguren. Vor allem aber wird Zinn in Verbindung mit Kupfer als Bronze zum Gießen von Glocken verwendet. (Analogie: Gefäß, Gestaltung, Bewusstsein und „Sakrales“; Schöpfer, Priester, Magier)



So regulieren die Planeten unsere Zeit:


Die Zeit ist ein Geschenk der Götter, die sie uns zur Erde, also zu unserem Raum, dazu gegeben haben, damit wir hier unser Leben führen können.

Unser Jahr ist dadurch bestimmt, dass sich die Erde einmal um die Sonne bewegt. Ein Tag dadurch, dass sich die Erde einmal vor der Sonne dreht. Ebenso, dass vom Mond unser Monat her rührt. Der Umlauf des Mondes um die Erde beträgt 28 – 29 Tage. Dies entspricht dem Regel-Zyklus der Frauen. Unser Monat beträgt in der Regel 30 oder 31 Tage, so dass der Mond etwa 13 Umläufe um die Erde pro Jahr hat.

Wie nun die Reihenfolge der Tage und der Stunden durch die Planeten geordnet sind, ist wenigen bekannt. Sie ging aus von der alten astronomischen Vorstellung über der Reihenfolge der Planeten über der Erde, vom nächsten zum fernsten. Dabei bilden die je nächsten um die Sonne befindlichen Planeten eine eigene polare Zusammengehörigkeit, also Venus und Mars, Merkur und Jupiter, sowie Mond und Saturn.

Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter, Saturn





Sonne


Mars Venus

Jupiter Merkur


Saturn Mond





Im Kreis zeigt sich die Ordnung der Planeten-Stunden (hier im Uhrzeigersinn).

Als Siebenstern betrachtet zeigt sich die Ordnung der Tage in ihrer Reihenfolge.





Sonntag / Sonne

Dienstag / Mars Freitag / Venus

Donnerstag/Jupiter Mittwoch/Merkur

Samstag/Saturn Montag/Mond



Dienstag heißt im Französichen „mardi“, „mercredi“ ist Mittwoch. Donnerstag ist der Tag des Gottes Donar der Germanen, der dem römischen Jupiter entspricht. Und „saturday“, im Englischen, ist der Tag des Saturn, der Samstag.





Die Regelung der Wochentage

Wenn man nun im Kreis der Tage bzw. Planeten von der Sonne/Sonntag vier Schritte weiter (in diesem Fall nach rechts) geht, kommt man zum Mond/Montag. Geht man wieder vier Schritte weiter und man kommt zum Mars/Dienstag, vier weitere Schritte zu Merkur/Mittwoch. Immer vier Schritte weiter und man kommt zum nächsten Tag in der Woche. Hier wird deutlich, dass unsere Wochentage gemäß alten astronomischen Vorstellungen gebildet worden sind. Sie bilden, wenn man die Linien nachzieht, einen Sieben-Stern.

Die Reihenfolge der Wochentage beginnt nach den alten mosaischen Lehren mit dem Samstag, dem Tag des Saturn, der auch der Vater-Gottheit zugeordnet ist. Und des Weiteren bezieht sich jeder folgende Wochentag auf einen der großen universellen Schöpfungszyklen, nach der sich unsere ganze Welt-Schöpfung entfaltet.





Die Regelung der Stunden

Aber nicht nur der Tag, als wichtigste Einheit der Lebens-Zeit, wird durch die Planeten bestimmt, sondern auch die Stunden. Aber hier ordnen sie sich anders. Nicht sternförmig und in Vierer-Schritten nach rechts, sondern im Kreis und Schritt für Schritt nach links. Dreimal muss man dem Kreis folgen und ihn vollenden und dann noch drei Schritte weitergehen und man kommt zu dem Planeten, der die erste Stunde des nächsten Tages anzeigt. Die Stundenfolge entspricht damit unmittelbar der alten astronomischen Vorstellung der Planetenordnung.

Jeder Tag beginnt mit der Stunde „seines“ Planeten. Alle wechseln sich in gleich bleibender Reihenfolge ab. Viermal hat jeder Tag seine eigene Stunde. So hat jeder Planet an jedem Tag seine Stunden, jeweils dreimal oder viermal.

All dies mag relativ unwichtig erscheinen und ist es für das gewöhnliche Leben auch. Meist passiert ohnehin alles zur rechten Zeit. Aber zu bestimmten Anlässen kann es interessant sein, die Qualitäten der Zeit, der Tage, der Stunden, aber auch größerer Einheiten genauer zu beleuchten.

Es zeigt sich hier, wie unser ganzes Leben, nach ursprünglichen kosmischen Gesetzen geordnet ist.

In der Bibel (Johannesoffenbarung, 4, 4) finden wir das Bild der 24 Ältesten, die um den Thron Gottes versammelt sind. In der griechischen Mythologie gibt es die 24 Horen, die Stunden-Göttinnen, die zum Gefolge des Sonnengottes Helios gehören und die Tore zum innersten Mysterium bilden.





Lassen Sie sich von den Planetenweinen überraschen

Jede Planeten-“Energie“ holt Sie nach ihrer Art liebevoll, gütig, kraftvoll, lustig, entspannt oder vielleicht auch mit einer gewissen Strenge, aber stets authentisch, da ab, wo Sie sich gerade befinden, um Ihnen weiter zu helfen. Spüren Sie der Energie in Ihrem Körper nach.









aus einem Vortrag über Alchemie

(gehalten von Michael Nagel am 3.6.2011 im Therapeutikum „Arnika“ in Gödöllö/ Ungarn)


Die europäische Tradition der Alchemie stützt sich auf die sogenannten Smaragd-Tafel (tabula smaragdina) des Hermes Trismegistos. Dies ist das Ur-Testament der Alchemisten in Europa.

Der Text wurde nach einer Legende auf einem großen Smaragd gefunden und aus dem arabischen Raum im 6. oder 7. Jahrhundert überliefert. Wahrscheinlich stammt er aber von Alchemisten aus der berühmten alexandrinischen Schule. Dort heißt es:

„…Das Untere ist gleich dem Oberen und das Obere gleich dem Unteren, zur Vollendung der Wunder des Einen. Und wie alle Dinge aus dem Einen sind, so werden auch alle Dinge aus diesem Einen durch Abwandlung geboren.

Sein Vater ist die Sonne, seine Mutter der Mond; der Wind hat es in seinem Bauch getragen; seine Säugamme ist die Erde.

Es ist der Vater aller Wunderwerke der ganzen Welt. Seine Kraft ist vollkommen, wenn es in Erde verwandelt worden ist.

Scheide die Erde vom Feuer und das Feine vom Groben, sanft und mit großem Verstand. Es steigt von der Erde zum Himmel empor und kehrt von dort zur Erde zurück, auf dass es die Kraft des Oberen und des Unteren empfange.

So wirst du die Herrlichkeit der ganzen Welt besitzen und alle Finsternis wird von dir weichen. Dies ist die Kraft aller Kräfte, denn sie besiegt alles Feine und durchdringt alles Feste. So wurde die Welt erschaffen.

Daher werden wunderbare Abwandlungen und Anwendungen bewirkt, zu denen hier die Mittel gegeben werden. Und Hermes Trismegistos werde ich genannt, weil ich die drei Teile der Weisheit der ganzen Welt besitze.“ -

In dem alten taoistischen Symbol von Yin und Yang, dem Kreis, in dem zwei tropfenförmige „Sphären“ ineinander verschlungen und integriert sind, haben wir ein unmittelbares Äquivalent zu der Aussage: Das Obere ist gleich dem Unteren und das Untere ist gleich dem Oberen, zur Vollendung der Wunder des Einen. Es ist wie ein Abbild einer sich teilenden Zelle, aus der alles Neue entsteht.

Der Text der Smaragdtafel geht aus von der Einheit von Geist und Materie. Geist und Materie stehen zueinander in konstanter Verbindung und Wechselwirkung. Geist ist nicht ohne Materie denkbar und Materie nicht ohne Geist.

Geistige Wirkungen gehen auch von Mond, Sonne und Sternen aus.

Auf der Ebene des Einen entsteht alles Wissen, das wir haben können, nur durch Offenbarung und ist ein Geschenk, eine Gnade. Allein unser Verstand reicht nicht aus, hierüber irgendetwas in Erfahrung zu bringen. Die Ebene der Eins ist die Ebene der Mystik und der mystischen Vereinigung. Die Ur-Ebene des Einen wirkt immer und konstant. Nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft, sondern in einem zeitlosen und ewigen Augenblick von Hier und Jetzt.

Aus der Eins ist alles durch Abwandlung hervorgegangen.

Auf der Ebene der Zwei geht es um die Polarität in allen Dingen. Zwei gegensätzliche Seiten trägt jedes Ding in sich. Ein Oberes und ein Unteres, ein Inneres und ein Äußeres.

Über die Ebene der Zwei kann philosophisch, mythologisch und aus Sicht der Religion viel gesagt werden. Es ist die Ebene der Erkenntnis. Aber auch die des Zweifels.

Es geht um die Frage nach dem Leben außerhalb des verlorenen Paradieses, das in uns ist. Es geht um die Frage des Todes, aber auch um eine neue noch unbekannte Lebendigkeit und Fruchtbarkeit und die Sehnsucht nach Erlösung und Auferstehung, Umwandlung und Transmutation. Das sind Kernfragen des Lebens, nach deren Beantwortung sich die Menschen sehnen.

Es geht hier auch um die Polarität von Männlich und Weiblich. Wir kennen sie bei den Menschen, bei den Tieren und den Pflanzen. Jedoch kennen wir sie nicht bei den Mineralien. Aber da liegt der Schlüssel zum Geheimnis der Alchemie.

Die mineralische Welt erscheint zunächst nicht polar wie die organische Natur. Dies zeigt ihre Nähe zur Einheit mit Allem und dem ganzen Kosmos. Die gegensätzlichen Prinzipien sind bei den Mineralien und Metallen so eng verquickt, dass sie normalerweise niemals getrennt werden können. Alchemisten gehen aber davon aus, dass es auch in der Tiefe der Mineralien und Metalle diese lebenserzeugenden polaren Kräfte gibt. Und nicht nur das. Hier, in den Metallen, suchen sie den Kern aller lebenserzeugenden Wirkungen der ganzen Materie. Dafür brauchen sie ganz besondere Lösungsmittel.

Alchemisten fühlen sich nicht gebunden an das Denkschema oder Dogma des Periodensystems der chemischen Elemente, das es vor 200 Jahren noch nicht gab. Das Periodensystem ist nicht falsch. Aber es ist auch nicht die ganze Wahrheit über Natur und Wesen der Stoffe. Außerdem schließt es die Vorstellungen der Alchemisten aus. Ein Physiker sagte neulich, dass es ihn immer gewundert hätte, dass es das männliche und weibliche Prinzip bei den Mineralien im sogenannten Anorganischen nicht geben sollte.

Für die Alchemisten war selbstverständlich: So wie bei Pflanzen und anderen Gewächsen, die wir heute als organisch bezeichnen, entstehen auch die Metalle durch ein weibliches und ein männliches Prinzip. Frühere Alchemisten sprechen von einem weiblichen Samen, der auch als „prima materia“ bezeichnet wird. Und vom männlichen Samen, der in einem Salz der Metalle gefunden werden kann. Zusätzlich braucht es den belebenden Merkur, ein besonders reines Quecksilber, das in allen Metallen existiert und eine Bedeutung hat, wie das Wasser für die Erde.

Kunckel von Löwenstern, ein bekannter und sehr erfahrener Alchemist aus dem 18. Jahrhundert, den auch Goethe nennt, schreibt in seinem Buch „Laboratorium chymicum“, wie aus allen Metallen eine Erde, die „prima materia“ als der „weibliche Same“, und ein Salz als „männlicher Same“ gewonnen wird und ein Quecksilber, welches die Prima Materia mit seiner belebenden Feuchtigkeit durchdringt. Wenn sich der weibliche und der männliche Same in ihrer gereinigten Form wieder vereinigen, kann sich Metall gleich einer organischen Substanz vermehren und es entsteht Silber oder Gold.

Alchemie ist im tiefsten Sinn eine kosmische Agrikultur. Mehr als mit irgendeiner anderen Kunst hat Alchemie mit der Landwirtschaft gemein. Es geht um eine geeignete Erde und um den Samen. Die Erde ist das weibliche Element, der Same das männliche. Beides wird von den Alchemisten in den Metallen gesucht. Wenn die Erde bereitet ist, gedüngt und gepflügt, wird der Same dazu gegeben. Wenn die Bedingungen stimmen, Feuchtigkeit und Temperatur, beginnt das Wachstum. Dieser Prozess ist für uns nicht zu beeinflussen. Nur die Bedingungen können wir regulieren. Am Prozess des Wachstums haben wir genauso wenig Anteil, wie bei der Heilung in der Medizin. Hier arbeiten gute Ärzte auch nur wie ein Landwirt oder ein Gärtner, der auf die günstigen Bedingungen achtet. Wachstum und Heilung bleiben ein Mysterium, genauso wie das Leben selbst. Alchemie bedeutet, den Unterschied zwischen den Bedingungen für das Leben und dem Leben selbst anzuerkennen.

Auf der Ebene der Drei entsteht Wachstum, Verwandlung und Leben in der Erscheinungswelt wie wir es kennen. Und hier entsteht auch die Möglichkeit einer Erlösung aus dem Kreislauf des immer Gleichen von Entstehen und Vergehen durch Wiedervereinigung der Polaritäten. Hier beginnt die praktische Arbeit um z.B. vernünftige und gute Heilmittel herzustellen. Dabei orientieren wir uns an der Idee von Körper, Seele und Geist. „Folge dem Licht der Natur“ sagt Paracelsus.

In der Natur ist Transmutation eine alltägliche und überall gegenwärtige Erfahrung. Es ist nichts Außergewöhnliches. Tatsächlich gibt es keinen Lebensprozess, der ohne Umwandlung im alchemistischen Sinne stattfindet.

Chemische Prozesse zeigen immer nur die Spur eines unsichtbaren Prozesses von Leben oder Sterben. Zu glauben, man könnte die Ursache des Lebens in chemisch reaktiven Substanzen finden, greift zu kurz. Denn am Beginn aller Lebens-Wirkungen stehen geistige Impulse, die man mit materiellen Mitteln allein nie finden oder verstehen kann.

In der Alchemie gilt: nicht die Materie wirkt auf die Materie ein, sondern der Geist wirkt auf die Materie. Um diese Wirkung zu erzielen, bedient man sich eines kunstvollen Umgangs mit den Elementen, die von ihrer Wirkung her geistig sind. Es wird auch mit den Zeiten und den Stellungen der Sterne gearbeitet. Insbesondere aber braucht man das Feuer in vielfältiger Weise. Von sanfter Wärme bis zu großer Hitze. Deshalb wird auch gesagt, Alchemie sei die Kunst der Beherrschung des Feuers.

Wiederholtes Auflösen und Eintrocknen z.B. dient der Reinigung und Trennung der Salze, aber auch der Elemente Feuer und Erde von ihrer groben Erde. Durch die Reinigung verändern sich die Eigenschaften völlig.

Die Destillation dient der Reinigung und Konzentration von Geist und Seele.

Das Schmelzen lässt die Metalle zu dem kosmischen Wasser werden, das sie von ihrem Wesen her sind. Rudolf Steiner vergleicht z.B. die Erde mit einem kosmischen Tropfen Quecksilber. Quecksilber ist das einzige Metall das sich der Verhärtung und Kristallisation durch die Kraft der Erde widersetzt.

Die drei philosophischen oder alchemistischen Prinzipien heißen Sal, Sulfur und Merkur. Sie sind zu vergleichen mit Körper Seele und Geist. Die Dynamik des Prinzips Sal ist formgebend, kristallisierend, abschließend. Die Dynamik des Sulfurs ist Auflösung und zentrifugal. Alles Verbrennbare ist Sulfur. Merkur verbindet beides wie Erde und Himmel. Er ist der Götterbote, der sich mit beiden Sphären verbinden und die Gegensätze vereinigen kann. Er löst und bindet. Er ist der Geist und das Flüchtigste.

Spagyrik ist eine grundlegende Arbeitsmethode. Es ist die Kunst der Trennung und Wieder-Vereinigung der Prinzipien. Das Wort kommt aus dem Griechischen. Es setzt sich zusammen aus „spao“ und „ageiro“. Das heißt trennen und verbinden. Die Spagyrik ist die wichtigste handwerkliche Kunst der Alchemie und die Basis der alchemistischen Heilkunst.

Die spagyrische Aufbereitung von Pflanzen beginnt mit der Abscheidung des Sulfurs oder der Pflanzenseele. Wenn wir eine Pflanze mit ätherischen Ölen haben, wird zunächst dieses Öl gewonnen. Die Gewinnung des ätherischen Öls erfolgt mit der Wasserdampf-Destillation. Das flüchtige ätherische Öl wird auch als flüchtiger Sulfur bezeichnet.

Danach wird der im Wasser befindliche Rückstand alkoholisch vergoren. Zu diesem Zweck setzt man etwas Hefe und Zucker zu. So entsteht ein Pflanzen-Wein. Der entstehende Alkohol wird als der Merkur im Pflanzenreich bezeichnet. Durch Destillation kann er gewonnen und durch mehrfache Destillation konzentriert und gereinigt werden.

Der Rückstand besteht danach aus einer wässrigen Flüssigkeit, in der sich die festen Teile der Pflanze, ihr Körper, befinden. Indem man diesen verbrennt, gewinnt man eine Asche. Aus der Asche kann man durch Auslaugen mit Wasser ein Salz gewinnen. Dieses Salz ist der gereinigte Pflanzenkörper.

Indem man nun Salz, Merkur (also das alkoholisch-wässrige Destillat) und das ätherische Öl zusammenfügt, bekommt man einen neuen belebten und beseelten Pflanzenkörper.

Dies ist eine einfache Möglichkeit für eine spagyrische Pflanzenessenz. Sie trägt in sich alle Informationen der Pflanze vom Himmel und von der Erde. In dieser spagyrischen Essenz hat die Pflanze einen beständigen, d.h. nicht mehr sterblichen Körper. Sie ist durch einen Todesprozess gegangen und als Wesen neu wieder auferstanden, das jetzt in der flüssigen Essenz lebt. Wir haben der Pflanze in ihrer Entwicklung geholfen. Jetzt kann sie uns beim Heilen helfen.





Menschen und Pflanzen

Die Pflanzenwelt ist ein Ausdruck der Lebenskräfte unseres Planeten. Alle diese Kräfte gibt es auch im Menschen. Vielleicht haben Sie vom menschlichen Lebensleib oder dem Ätherleib gehört. Die Kräfte aller Pflanzen auf dem Planeten Erde entsprechen den Kräften des menschlichen Ätherleibes.

Pflanzen lassen sich dem dreigliedrigen menschlichen Organismus zuordnen, indem man ihre Wurzel mit dem menschlichen Kopf vergleicht und ihre Blüten und Früchte mit dem Stoffwechselbereich des Menschen. Die Mitte besteht bei den Pflanzen aus Stängel, Blatt und dem grünen, chlorophyllhaltigen Pflanzensaft und beim Menschen aus dem rhythmischen System von Atmung, Herzschlag, Kreislauf und Blut. Viele Heilpflanzen zeigen deutlich diese typische Zuordnung. In dieser Dreigliederung zeigt sich die universelle Anwesenheit der drei Prinzipien von Sal, Sulfur und Merkur.





Der Kern der spagyrischen Medizin ist die Zubereitung und der Gebrauch der Metalle.

Die Metalle sind identisch mit den Wirkungen der Planeten. Und die Planeten repräsentieren den Ätherleib unseres Sonnensystems, deren Kern die Sonne ist. Ihr Metall ist das Gold. Es galt immer als das stärkste und universellste Heilmittel. Gold repräsentiert den Kern der Persönlichkeit, die Einheit, das Herz, Blut, Kreislauf und die Zelle. Silber z.B. schließt den Menschen zum Kosmos hin auf und verbindet die Organe mit den Urbildern, die den menschlichen Körper aufbauen uvm.

Sieben klassische Planeten hat unser Sonnensystem. Sieben klassische Organe unser Körper. Ihre Wirkung erstreckt sich auf den ganzen Körper und hat vielfältige Aufgaben für den körperlichen Aufbau und die seelisch-geistigen Funktionen, die alle mit den entsprechenden Metallen gestärkt werden können.

Die spagyrische Zubereitung aus Metallen ist komplex und erheblich schwieriger als die aus Pflanzen. Hier geht es primär darum, zunächst den Metallkörper aufzulösen und aufzuschließen, um anschließend seine Tinktur zu extrahieren.

Die vollständige spagyrische Aufschließung der Metalle würde zum Stein der Weisen führen. Uns gelingt aber - grundsätzlich – nur eine teilweise Aufschließung. Auch dies führt jedoch bereits zu enormen Heilwirkungen und ich bin froh und dankbar, dass ich seit 17 Jahren mit alchemistischen Tinkturen aus Gold und anderen Metallen, Mineralien und Edelsteinen Erfahrungen mit guten spagyrischen Zubereitungen sammeln konnte.



Inhalt:

Die sieben spagyrischen Planetenweine und die sieben heilenden Planetenkräfte 1

Über den Zusammenhang von Planeten, Metallen und Organen 1

Auswahl und optimaler Genuss 2

Gesundheitliche Wirkungen 3

Eine kleine Signaturen-Lehre der Metalle 3

So regulieren die Planeten unsere Zeit 4

Die Regelung der Wochentage 5

Die Regelung der Stunden 5

Lassen Sie sich von den Planetenweinen überraschen 6

aus einem Vortrag über Alchemie von Michael Nagel 6

Die Tabula Smaragdina 6

Die Ebene des Einen 7

Die Ebene der Zwei 7

Alchemie ist im tiefsten Sinn eine kosmische Agrikultur 8

Die Ebene der Drei 9

Die drei philosophischen oder alchemistischen Prinzipien Sal, Sulfur und Merkur 9

Spagyrik als grundlegende Arbeitsmethode 9

Menschen und Pflanzen 10

Der Kern der spagyrischen Medizin ist die Zubereitung und der Gebrauch der Metalle 11

www.michael-nagel-spagyrik.com